Ophthalmoskope

Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren die diagnostischen Möglichkeiten des Augenarztes sehr eingeschränkt. Die Erfindung des Augenspiegels 1850 durch Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz gilt als Geburtsjahr des ophthalmologischen Gerätebaues und als Beginn der modernen Augenheilkunde. Das Prinzip seiner Erfindung: Mittels eines Spiegels wird Licht in das Auge geworfen, das reflektiert durch ein Loch im Spiegel in das Auge des Untersuchers gelangt.

Heute haben moderne Ophthalmoskope eine ausgereifte Linsen-Optik im Inneren des Gerätekopfes und eine leistungsfähige Energiequelle im Griff des Instrumentes. Starke Xenon-/Halogen- oder Vakuum-Lampen ersetzen das klassische Prinzip Licht uns Spiegel.

Die Untersuchung des Augenhintergrundes gehört zu den Standardmethoden des Ophthalmologen. Aber auch Anästhesisten, Chirurgen, Neurologen und Notfallmediziner vertrauen auf die direkte Ophthalmoskopie.